Dienstag, Juni 05, 2012

Von Portugal ins Frankenland

Nein, das hat jetzt gar nichts mit der Lissabonreise zu tun. Höchstens ein bisschen - es war quasi die Erinnerung an ein Gebäck, dass ich schon vor ein paar Jahren kennenlernen durfte: Nysa hatte damals auf dem Foodbloggertreffen in Geiersthal (5 Jahre ist das jetzt schon her!) selbstgemachte Queijadas de Leite - kleine süße cremige Törtchen mitgebracht. Die servierte ich dann zu Hause Herrn Kochfrosch und der war begeistert.

Dann verschwanden sie erstmal in den Untiefen meines Hirns, um jetzt pünktlich zu einer Gartenfeier wieder aufzutauchen. Mitzubringen: Was Süßes. Und süß sind sie wirklich... mir etwas zu süß, dabei hatte sowohl Nysa als auch ich den Zucker schon reduziert. Von den meisten anderen Gästen wurde allerdings der Daumen begeistert nach oben gereckt - kommt also etwas auf den eigenen süßen Zahn an. Auf der Feier wurden sie gerne zu einer Portweincreme mit Erdbeeren kombiniert (hehe, nichts für Kalorienzähler), ich bevorzuge sie mit Zimt überstäubt und Erdbeeren pur dazu.

Im Originalrezept fehlte die Zeitangabe im Ofen, ich hatte sie mit Beobachtung ca. 25 Minuten drin, evtl. tuts auch etwas weniger, dann sind sie noch einen Ticken cremiger.

Queijadas de Leite


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Queijadas de Leite
Kategorien: Gebäck, Dessert
Menge: 14 Stück

Zutaten

400GrammZucker (K: weniger! 280 g waren immer noch sehr
-- süß)
125GrammMehl
3Eier Größe M
75GrammButter
1/2Ltr.Milch
1klein.Zitronenschale (K: Abrieb einer halben-ganzen
-- Zitrone)
1/2Vanilleschote
Butter und Mehl für die Formen

Quelle

http://cheznysa.blogspot.com
Erfasst *RK* 28.05.2012 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Als erstes die Muffinform buttern und mehlen. Den Zucker mit dem Mehl mischen. Die Eier und die geschmolzene Butter langsam und unter rühren dazugeben. Dann die warme Milch, die zuvor mit der Zitronenschale und ausgekratzter Vanillestange aufgekocht worden ist, ebenfalls unter rühren dazugeben (ich habe die Milch durch einen Sieb in die Zutatenschüssel gegeben, da ich die Haut, die die Milch beim Kochen bildet nicht mag). Die sehr flüssige Masse in die Form geben und im Ofen bei ca. 180 ° 25-30 Minuten oder ein bisschen mehr backen, bis die Oberfläche leicht bräunlich ist. Abkühlen lassen und in Papierförmchen geben. Wer mag, kann die Queijadas vor dem Servieren mit etwas Puderzucker (K: Zimt!) bestreuen.
Kathi: Immer noch sehr süß - für mich evtl. nächsts Mal nur 200 g Zucker nehmen. Vanille passt gut. Zum Schluss in Papierförmchen gesetzt und mit etwas Zimt bestreut. Evtl. lassen sich die Törtchen auch gleich in Papierförmchen backen. Schön dazu: frische Erdbeeren..
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Montag, Juni 04, 2012

Alle Jahre wieder - Bergzeit

Und wieder geht Erlangens 5. Jahreszeit zu Ende. Ich habe vor drei Jahren schon einmal ein paar Bilder von der Bergkirchweih gezeigt, so lang ists auch her, dass ich selbst dort war (gehöre nicht unbedingt zu den leidenschaftlichsten Berggängern).

Dafür hats mich dieses Jahr gleich zwei Mal hinverschlagen - einmal abends Treffen mit alten Studienkollegen und einmal ein Spaziergang am Pfingstsonntag, um unserem Besuch einen Eindruck zu vermitteln. Der Spaziergang fiel angesichts der Menschenmassen dann aber eher kürzer aus, wir versorgten uns mit Käse und Breze und verzogen uns in die nah gelgene Schwabachsanlage. Lecker Berg-Picknick!
Steinbach-Bräu schmeckt immer noch am besten, die Bergmaß kostet dieses Jahr 7,90 Euro (im Vergleich dazu 2009: 7,50 Euro). Für stolze 6 Euro könnte man das berühmte Riesenrad besteigen. Haben wir wieder drauf verzichtet, vielleicht irgendwann mal, zum Abschied aus Erlangen.







Donnerstag, Mai 24, 2012

ein letztes Mal Lissabon

Und wie versprochen gehts hier auch schon weiter. Das Ende ist allerdings schon in Sicht - es waren ja leider "nur" 6 Übernachtungen. Bei der nächsten Planung würde ich dann allerdings doch noch ein paar Tage Strand dranhängen. Das wär dann noch einen Ticken erholsamer. Aber gut, wenn man halt nur eine Woche Urlaub hat, kann man nichts machen.

Jetzt aber wieder zum Essen.. immerhin läuft hier immer noch ein Pastéis de Nata-Contest. Einen Tag sind wir nach Belém (ein Stadtteil Lissabons) gefahren, zum Einen wollten wir das berühmte Hieronymus-Kloster angucken (Fotos s. vorletzter Post) - mindestens genauswo wichtig war aber auch der Besuch in der vermutlich berühmtestens Pastelaria, praktisch nebenan.



Draußen steht schon eine Schlange vor der Tür, aber wir wollen uns sowieso hinsetzen. Wir laufen also durch den ersten (vollen) Raum, durch den zweiten (vollen) Raum, durch den dritten.. faszinierend, es geht immer weiter, immer weiter. Und weiter hinten ist noch reichlich Platz, wir werden sogleich nett empfangen und uns werden zwei Tische zusammengerückt. Und dann gibt sie es endlich, die berühmten Pasteis..


Geschmacklich top - sehr knuspriger, etwas dickerer Boden, die Creme nicht so puddingartig, sondern "weicher" und nicht ganz so süß. Außerdem natürlich: Zimt dazu! Ein Pluspunkt. Die Pastéis erhalten also fünf Mal die Bestnote ;) - Sieger gekürt. Mit 1,05 Euro pro Pastel sind sie sogar noch einen Ticken günstiger als die zweiplatzierten von der Confeitaria Nacional. Wir fragen unseren Kellner noch, wieviele Pastéis pro Tag die Backstuben verlassen - die Antwort ist durchaus beeindruckend: 30.000 bis 40.000 Törtchen. Nicht schlecht.

Ein weiteres Highlight in Lissabon waren für mich die vielen kleinen, teilweise nostalgisch wirkenden Läden. Viele mit Holztheke und schönen Regalen dahinter. Von Blumensamen, über Stoffe, Kaffee, Tee, Hüte und Handschuhe - alles mögliche wird so angeboten. Auf der Suche nach ein paar Mitbringseln sind wir dann auch über die Conserveira de Lisboa gestolpert, einen kleinen Laden, der seit 80 Jahren Fischkonserven verkauft. Von Hand von einer älteren Dame in nostalgisches Papier verpackt. Auch der Einkauf wird liebevoll in Packpapier gehüllt und mit einem hübschen Band eingewickelt. Absolut sehenswert - geschmacklich kann ich noch nichts sagen, die Dosen schlummern noch, bzw. werden verschenkt..





Und dann waren sie leider auch schon vorbei, die schönen Tage in Lissabon, vielleicht sieht man sich ja sogar mal wieder..? Bis dahin bleiben noch die netten kleinen Souvenirs, die wir uns mitgebracht haben. U.a. Espressotassen (wir haben nur zwei, und die sind nur leidlich schön), Kachelmagneten, Olivenlöffel und -schälchen (Schnäppchen.. für 90 ct konnte ich nicht vorbeigehen) und im Hintergrund ganz dezent mein non-Food-Mitbringsel: Ein kleines schickes Hütchen aus der Chapelaria Azevedo am Rossio.

Mittwoch, Mai 23, 2012

Essen und Trinken in Lissabon

Wir hatten eine sehr zentral gelegene, tolle Ferienwohnung und waren so mitten drin im Geschehen. Schon am Ankunftstag lockten uns die ersten Törtchen - Pastéis de Nata. Mama hatte mir jahrelang davon vorgeschwärmt, ich hatte noch keine gegessen. Erstes Ziel diesen Urlaub: Herausfinden, wer die besten macht. Als ertes getestet wurden die Pasteis von der Confeitaria Nacional, die praktisch gleich ums Eck der Ferienwohnung liegt. Fazit: Knuspriger Boden, leckere und nicht zu süße Creme (immer noch reichlich süß ;) ). Dazu frische Erdbeeren vom Straßenhändler - yammi. 6 Pastéis schlagen mit 6,60 Euro zu Buche.



Gefrühstückt wird in Lissabon eher klein - klassisch sind Milchkaffe und Croissant oder süßes Teilchen. Einige Cafés bieten aber neben Sandwiches auch größere Zusammenstellungen inkl. Kaffee an, meist in Kombination mit viel Ei (ist dann aber relativ teuer). Ich verzichte und bleibe bei Kaffee (der hier sehr gut schmeckt!), frisch gepresstem O-Saft und Croissant/Torrada (Buttertoast). Für uns komisch: nirgendwo wird sowas wie Marmelade zum Frühstück gegessen, einzige Ausnahme waren die Scones in der oben erwähnten Confeitaria Nacional, die haben auch sehr gut geschmeckt.




Wir waren zum Frühstück in diversen Cafés rund um den Rossio. Café Nicola und Pastelaria Suica direkt am Rossio (ich persönlich fand das Nicola gemütlicher und die Atmosphäre schöner), Casa Brasileira in der Rua Augusta (keine Empfehlung, lag nicht nur am absolut nicht zuhörendem Kellner), im Café Brasileira in der Rua Garrett und schließlich in der Confeitaria Nacional. Fast überall ist es draußen bedeutend teurer als drinnen - im Café Brasileira kostet es innen nur ca. 2/3 des Außenpreises. Am Tresen ist der Espresso natürlich am günstigsten.





Nach einer Woche freue ich mich trotzdem wieder auf "deutsches Frühstück". Brot mit Honig oder Marmelade oder mal ein Müsli - nicht immer nur Gebäck, das wär auf Dauer nichts für mich ;). Tagsüber waren wir dann wild in der Stadt unterwegs. Kleinigkeiten bekommt man problemlos überall, so essen wir auf der Esplanada Graca am Aussichtspunkt Miradouro da Graca in einem kleinen Straßencafé/Kiosk unter Pinien köstliche Empadas de Galinha - mit Hühnchenfrikassee gefüllte Teigtaschen. Dazu kaltes Bier, so lässt sichs aushalten.




Spätestens an Tag 3 lechze ich so langsam nach Salat und/oder Gemüse. Auf den Speisekarten allerorten findet sich v.a. reichlich Fisch und Fleisch. Vegetarier oder wenigstens viel-lieber-Gemüse-Esser habens nicht so leicht. Es gibt zwar vegetarische Restaurants, aber wenn man die nicht gezielt aufsucht, siehts eher schlecht aus. Wobei die moderneren Lokale ab und an dann doch mal ein, zwei vegetarische Gerichte anbieten. Überhaupt hatten wir nach ein paar Tagen klassich portugiesisch auch mal Lust auf was Neues und so fiel uns die hübsch eingerichtete Boulangerie by Stef ins Auge. Praktischerweise war ca. Mittagszeit = früher Nachmittag und die Tafel rief verlockenden Salat aus.




Bis auf den Wein hatten wir nichts auszusetzen, die Atmosphäe war angenehm relaxed, es waren auch einige Portugiesen zum Essen da. Der Kellner/Wirt packte sogar sein Deutsch aus.. (Einigen der Anwesenden war allerdings doch eher nach Burger (mit Pancetta, Gruyere und karamellisierten Zwiebeln) zu Mute.. schmeckten wohl vorzüglich!)




Ganz klassisch musste auch einmal sein: Gegrillte Sardinen! Und wo schmecken sie besser als direkt am Meer..? Nach einem Spaziergang zum Boca do Inferno in der Nähe von Cascais (ca. 30 Minuten mit der S-Bahn von Lissabon entfernt, ein Ausflug ist sehr zu empfehlen) bei brütender Hitze und ohne Schatten war es eine Wohltat in die Esplanada St. Marta einzukehren, mit Blick auf Minibucht und Leuchtturm Santa Marta. Das einfache Lokal ist praktisch eine einzige Terasse am Hang, man sitzt herrlich im Schatten und genießt gegrillten Fisch und Sangria.. Hier könnte man auch einfach so seine Abende verbringen.







Und abends so?


Da haben wir natürlich auch gegessen, allerdings immer ohne Foto - die Kamera hatte Feierabend. Zur Erinnerung hier aber doch noch eine kurze Auflistung:

Cervejaria da Trinidade: Nach der vielversprechenden Vorspeise (Polvo-Salat mit Paprika und viel Koriander) gings leider eher mäßig weiter. Garnelen-Brot-Pampe, wuchtiger Fleischspieß mit verbrannten, aber rohen Zwiebeln oder salziger Bacalhau hauen uns nicht vom Hocker. Der Reiseführer empfiehlts, wir eher nicht. Die beeindruckenden Azulejos innen kann man sich ja auch so mal kurz angucken.

Sacramento: Ebenfalls im Chiado gelegen, wir sind eher zufällig daran vorbeigekommen. Karte gefiel und wir wurden nicht enttäuscht, sehr aufmerksamer Service und sehr leckeres Essen. Wir hatten drei Vorspeisen und vier verschiedene Hauptgerichte - alles top. Das Ambiente ist modern-rot, falls man etwas auf den Tisch warten muss, kann man das in der hauseigenen Lounge sehr bequem bei einem Glas Sekt. Empfehlung!

Clara Chiado: Und nochmal Chiado. Diesmal wählten wir das Clara Chiado. Im unteren Stockwerk sehr gemütlich mit dunklem Holz, das obere Stockwerk ist etwas schicker (und nicht ganz so gemütlich ;) ). Kochfroschs essen vegetarische Nudeln mit leckerem frischem Gemüse, aber auch allen anderen mundet es. Besonders gut: der Wein - und noch dazu sehr günstig (Flasche Weißwein, ich weiß leider nicht mehr welcher 13 Euro, Glas Rotwein 3,50 Euro). Den Service empfinden wir erst als etwas muffelig, bessert sich aber.

Tentacoes de Goa: Uns ist mal nach Abwechslung. Im Reiseführer erwähnt, wählen wir das Tentacoes de Goa - zufällig gefunden hätten wirs sicher nicht. Das Lokal liegt ziemlich versteckt in der Nähe von Martim Moniz und hat gerade mal 6 oder 7 Tische. Mit viel Glück (ohne Reservierung) ergattern wir einen davon. Es ist eng und etwas chaotisch: die einzige Toilette hat gerade ihren Geist aufgegeben und es wird noch etwas Wasser gewischt.. Wer sich davon nicht beirren lässt (=wir) bekommt zur Belohnung sehr leckeres, würziges Essen. Fragt mich nicht nach den Namen, ich hatte einen vegetarischen Kichererbsen-Kartoffeleintopf, der uns sehr gut geschmeckt hat. Mama war von ihrem Gericht ganz begeistert, sie erzählt bestimmt noch davon ;). Achja, günstig wars obendrein: Unser Hauptgericht lag bei 7,50 Euro, selbsgemachtes Mangoeis zum Nachtisch: 2,50 Euro.
 
Cantinho do Avillez: Zum Abschluss wollten wirs nochmal etwas schicker haben, wir hatten am Anfang der Woche sogar extra einen Tisch reserviert, die Karte las sich schonmal ganz gut. Sehr geschmackvoll eingerichtet, viel Holz und Weiß mit kleinen Retroanspielungen. Für fünf Leute ist der Tisch etwas arg eng, aber zu fünft sprengt man ja so manchen Tisch. Das Essen war tadellos, für mich gabs zur Vorspeise frittierte grüne Bohnen mit Sauce Tartar, danach Sekt-Safran-Risotto mit Gambas und Rucola und zum krönenden Abschluss Haselnuss hoch 3 (Creme/Eis/Nüsse) - sehr lecker. Abzüge gibts aber leider eindeutig für den Service bzw. Umgang - uns ist die ganze Sache zu hektisch. Schon bei der Reservierung hatte man uns gesagt, dass wir um halb 11 weg sein müssten, da würde der Tisch nochmal besetzt. So langsam essen wir nicht, da wäre trotzdem noch genug Zeit für etwas längere Pausen zwischen den Gängen geblieben. Ein Heer von Kellnern und Kellnerinnen hält nach leeren Tellern oder Gläsern Ausschau, die dann sogleich wieder gefüllt bzw. abgeräumt werden. Nicht so richtig gemütlich. Der Laden brummt, es sind alle Tische besetzt, teilweise schon in zweiter Besetzung, während wir da sind. Wer einfach nur gut essen möchte ist hier sicher an der richtigen Stelle - wer einen richtig rundum schönen Abend haben möchte, der wäre nach unseren Erfahrungen im Sacramento besser bedient.

Confeitaria Nacional, Praca Figueira 18B, 1100-241 
Lisboa Cafe Nicola, Largo do Rossio, Praça Dom Pedro IV, 24-25 1200-091 Lisboa 
La Boulangerie by Stef, Rua da Madalena 57, 1100-318 Lisboa 
Esplanada Sta Marta, Avenida Rei Humberto II de Itália, 2750-800 Cascais 
Cervejaria Trinidade, Rua Nova da Trindade 20, 213 423 506 Lisboa 
Sacramento do Chiado, Calcada do Sacramento 40-46, Baixa Chiado, Lisboa 
Clara Chiado, Largo Rafael Bordalo Pinheiro 27, 1200 Lisboa 
Tentacoes de Goa, Rua São Pedro Mártir 23 r/c, 1100-555 Lisboa 
Cantinho do Avillez, Rua dos Duques de Bragança 7, 1200-162 Lisboa

.. und demnächst der Abschluss - Team Kochfrosch & Chili und Ciabatta suchen das beste Pastel der Stadt und besuchen einen lustigen Konservendosen ;)

Montag, Mai 21, 2012

Lissabon - Los gehts!

6 Tage Lissabon liegen hinter mir und mein Kopf ist noch mittendrin im Verarbeiten und Sortieren. Lissabon, Lisboa, die Stadt mit den sieben Hügeln zog mich schon immer an - jetzt war ich endlich da. Mit im Gepäck: Neugier, keine festen Pläne und fast alle meine Liebsten. Los gehts!


Gemacht
Kacheln bewundert
Pflaster bestaunt
Mit der Straßenbahn 28 durch die engen Gassen gefahren
Nostalgische Läden besucht
Sardinen in Dosen gekauft
Espresso getrunken
Pasteis de Nata gegessen
Wind um die Nase wehen lassen
Hieronymuskloster besucht
Kaltes Bier getrunken
Vinho Verde auf der Terasse am Tejo genossen
Abstecher ans Meer
Muscheln gesammelt
Standseilbahn gefahren











Demnächst geht’s weiter mit Essen & Trinken.
Wer mehr Fotos sehen möchte: Hier gehts zum Flickr-Album

Samstag, Mai 12, 2012

Warme Suppe für den Kälteeinbruch

Zur Zeit ist das Wetter ja etwas launisch, vergangenes Wochenende empfang es uns mit Dauerregen und Temperaturen um 10 °C - Suppenwetter! Also habe ich gleich einen Vorsatz umgesetzt und endlich mal wieder was aus Herrn Ottolenghis Plenty gekocht.

Von allen Seiten ja so hoch gelobt, mein 1. Versuch hatte mich allerdings nicht recht überzeugt. Aber es soll ja nicht bei der einen Chance bleiben. Was soll ich sagen - diesmal hat uns das Rezept voll überzeugt. Wir haben uns seine Interpretation einer toskanischen Ribollita, eines Tomaten-Kichererbsen-Brot-Eintopfs ausgesucht. Sehr würzig, wärmend und gar wunderbar. Knuspriges Brot, dass sich mit Suppe vollsaugt, dazu frisches Pesto. Yamm. Wichtiger als die Kichererben selbst zu kochen finde ich in dem Fall, selbstgemachtes Pesto zu verwenden.

Daumen hoch für Herrn Kochfrosch, der war der verantwortliche Koch, der mich nach langem Sonntagsdienst mit dieser leckeren Suppe/Eintopf (je nach gewünschter Konsistenz) empfing.

Die Suppe lässt sich auch sehr gut aufwärmen, dabei allerdings nicht unseren Fehler machen: Brot aufheben und nicht sofort in die Suppe geben, sondern frisch dazu. Wenn man es drin lässt, zerfällt es langsam zu einer unansehnlichen Masse. Das stört etwas das Auge ;) - vielleicht mal eine gute Gelgenheit, mich für Heikes Ugly Food "Event" zu bewerben? Das Gericht verdient es aber absolut, nochmal gekocht zu werden. Daher hier und jetzt, auch wenns etwas hässlich ist.

Toskanischer Tomateneintopf mit Brot und Kichererbsen 



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Eintopf mit Kicherbsen, Tomaten und Brot (Ottolenghi)
Kategorien: Eintopf, Vegetarisch, Hülsenfrüchte
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

1groß.
Zwiebel
1

Fenchelknolle
120ml
Olivenöl
1groß.
Möhre
3Stangen
Sellerie
1Essl.
Tomatenmark
250ml
Weißwein
400Gramm
Dosentomaten
1Essl.
Oregano, gehackt
2Essl.
Petersilie, gehackt
1Essl.
Thymianblättchen
2

Lorbeerblätter
2Teel.
Puderzucker
1Ltr.
Gemüsebrühe
160Gramm
Altbackenes Brot
400Gramm
Kichererbsen (frisch gekocht, aus der Dose ist



-- auch ok)
4Essl.
Pesto (möglichst selbstgemacht)



Basilikumblätter zum Dekorieren



Salz



Pfeffer

Quelle


Yotam Ottolenghi - Plenty

Erfasst *RK* 12.05.2012 von

Kathi Holzapfel

Zubereitung

Gemüse vorbereiten: Zwiebel und Fenchel in Scheiben schneiden, Möhre schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Sellerie in Scheiben schneiden.
Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Zwiebel und Fenchel mit 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und etwa 4 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Möhre und Sellerie dazugeben und weitere 4 Minuten kochen, bis das Gemüse leicht weich wird - immer mal wieder umrühren. Das Tomtenmark zugeben und unter Rühren 1 Minute weiterbraten. Den Wein zugeben und 1-2 Minuten verkochen lassen.
Die Dosentomaten, den Zucker, die Kräuter und die Gemüsebrühe zugeben, etwas salzen und pfeffern. Aufkochen lassen, dann abdecken und etwa 30 Minuten leicht simmern lassen.
Währenddessen das Brot in Stücke brechen, mit 2 EL Olivenöl und etwas Salz vermischen und in eine ofenfeste Form geben. Etwa 10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und beiseite stellen.
Etwa 10 Minuten vor Servieren der Suppe: Die Kichererbsen in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer leicht andrücken, dabei sollen einige noch ganz bleiben (Kathi: ganze Kichererbsen verwendet). Zur Suppe geben und etwa 5 Minuten weiter köcheln lassen. Das geröstete Brot zugeben, gut umrühren und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Suppe mit frischem Pesto, etwas Olivenöl und zerrupftem Basilikum servieren.
Kathi: Sellerie vergessen, auch so sehr gut! Das Brot erst kurz vor dem Servieren in die Suppe geben, so ist es eine schöne Mischung aus weich und knusprig. Reste lassen sich sehr gut aufwärmen, einfach nochmal etwas Brühe drauf. Brot dann wieder frisch zugeben. Perfektes Essen für kühle Tage! Pesto unbedingt selber machen, darf ruhig etwas flüssiger sein, dann auf das zusätzliche Olivenöl verzichten.
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Montag, April 30, 2012

Es grünt so grün.

Ich hinke mal wieder etwas hinterher.. den Erbsensprossentrend hätte ich ja mal glatt verschlafen. Wenn, ja wenn da nicht das reale Leben wäre und ich sie bei meiner Mutter auf der Fensterbank bewunderte. Also habe ich auch sogleich Erbsen in die Erde gesteckt und ihnen förmlich beim Explodieren zugesehen. Toll. Noch faszinierender finde ich ja, dass sie deutlich nach Erbsen schmecken. Wie frische Erbsen aus der Schale gepult. Die kann ich nicht haben, denn wir haben keinen Garten. Aber ne Fensterbank, die habe ich!



Und dann sah ich bei Paule diesen grünen Nudelsalat. Und wenn Paule Nudelsalate empfiehlt, dann werde ich hellhörig. Gehört doch ihr "liebster Nudelsalat" inzwischen auch zu meinen Lieblingsnudelsalaten. In einer Liga mit meinem liebsten Orzonudelsalat (nach ewiger Suche: Hab ich scheinbar wirklich noch nicht gebloggt. Ja gibts denn sowas?? Nicht mal bei meiner Mutter find ich das Rezept. Hier, das da!). Aber back to green.



Ich habe das halbe Rezept für mich gemacht, ein bisschen mehr Dressing musste ich nachschießen, überhaupt hat die zweite Portion noch etwas besser geschmeckt, der Salat verträgt ruhig etwas Durchziehzeit. Für mich darfs auch etwas weniger Spinat sein (ich liebe ihn ja gedünstet, aber so roh haut er mich noch nicht ganz so vom Hocker), dafür gerne noch Tomaten. Die wanderten ebenfalls in die zweite Portion, das hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn es das Farbbild natürlich etwas stört ;).
Fazit: Schöner Frühlingssalat, aber den Lieblingen läuft er nicht ganz den Rang ab ;).

Und wo ich es grad sehe: Das reich ich doch glatt beim Fremdkochevent Pasta.. e basta der Hüttehilfe ein. In fast letzter Minute sozusagen.

Paules grüner Orzo-Salat



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Grüner Orzosalat mit Spargel und Spinat
Kategorien: Salat, Vegetarisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

250GrammOrzo
500GrammGrüner Spargel
80GrammCashewkerne
1Essl.Olivenöl
Fleur de Sel und frisch gemahlener Pfeffer
3-4Frühlingszwiebeln, nur das Grün
1HandvollGehackte Petersilie
150GrammBabyspinat
150GrammFeta
H FÜR DIE SALATSAUCE
2Essl.Olivenöl
2-3Essl.Zitronensaft
Abrieb 1 Zitrone
Salz und frisch gemahlener Pfeffer
Frisch gemahlener Koriandersamen
H FÜR DIE DEKO
Erbsensprossen

Quelle

paules.lu
Erfasst *RK* 23.04.2012 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung


Orzo in reichlich Salzwasser knapp bissfest kochen. Sofort in ein Sieb geben und kalt abbrausen. Beiseite stellen.
Spargel putzen, das untere Drittel gegebenenfalls schälen bzw. etwas abschneiden. Diagonal in mundgerechte Stücke schneiden.
Cashewkerne in einer großen Pfanne fettfrei rösten. Herausnehmen und beiseite stellen.
Olivenöl in der Pfanne erhitzen und den Spargel darin schwenken. Sofort mit Fleur de Sel salzen (wichtig für den Geschmack!) und pfeffern. Während 3-5 Minuten braten, er sollte noch knackig sein. Von der Kochfläche ziehen und abkühlen lassen.
Derweil für die Salatsauce alle Zutaten miteinander verrühren und mit den Nudeln vermengen. Das Grün der Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit der Petersilie unter den Salat rühren. 30 Minuten ziehen lassen oder über Nacht kühl stellen.
Spinat putzen und kurz vorm Anrichten unterheben. Feta darüber zerbröckeln. Mit Erbsensprossen garnieren.

Kathi: Halbes Rezept gemacht, Dressing war etwas wenig. Spinat im Salat haut mich jetzt nicht soo vom Hocker, beim zweiten Mal habe ich noch ein paar Tomaten mitverwendet, das war sehr fein. Etwas länger durchziehen lassen tut dem Salat ganz gut.
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Sonntag, April 29, 2012

mmh.. Mandel-Cantuccini

Als ich letztens (na gut, ist schon wieder ein paar Wochen her) mit G.C. zum Kaffee verabredet war (ich besorg nur den Kaffee für jemanden, trotzdem fühlt man sich gleich viel hipper in dem Laden ;) ) bekam man zum Probierespresso noch einen kleinen Mandelkeks dazu. Was mich erinnerte, dass ich doch schon eewig mal Cantuccini backen wollte.

Praktischerweise warteten im Kühlschrank noch exakt zwei Eier, die dringend verbraucht werden sollten, also habe ich erst meine Kochbücher befragt (Fehlanzeige), anschließend Rezkonv und schließlich das Internetz. Einfach wollte ich es haben. Und nur mit zwei Eiern bitte. Fündig geworden bin ich dann bei der großen Kochcommunity, das Rezept wurde ziemlich gelobt, also hab ich mich gleich an die Arbeit gemacht.

Die Kekse lassen sich auch noch am Feierabend gut backen, wenn man die Mandeln wie ich nicht schält geht das alles recht fix. Anfangs war ich zwar etwas skeptisch, ob dieser Haufen da tatsächlich  mal ein Teig wird, die Sorgen waren aber nicht gerechtfertigt. Genausowenig wie die Sorge, die Kekse würden zu sehr nach Marzipan schmecken. Tun sie nicht.




Sie schmecken einfach nur köstlich. Süchtigmachend. Sagt jemand, der jetzt gar nicht soo gern und oft Kekse isst. Schmecken zum Espresso, zum Tee und natürlich pur. Ergäben bestimmt auch ein hübsches Mitbringselgeschnk. Wenn denn noch welche da wären ;).

Cantuccini




==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Cantuccini - Mandel Biscotti
Kategorien: Kekse
Menge: 1 Dose (rote Blechdose)

Zutaten

175GrammMandeln
250GrammMehl
180GrammZucker
1Teel.Backpulver
2Pack.Vanillezucker
1/2FlascheBittermandelöl
1PriseSalz
25GrammButter, zimmerwarm
2Eier

Quelle

Karina L. bei chefkoch.de
Erfasst *RK* 17.04.2012 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Mandeln kurz in kochendes Wasser geben, in ein Sieb schütten, kalt abbrausen und häuten (oder abgezogene Mandeln kaufen). Mandeln auf einem Tuch ausbreiten und über Nacht trocknen lassen. (K: Mandeln mit Schale verwendet)

Für den Teig Mehl, Zucker, Backpulver, Vanillezucker, Bittermandelaroma und Salz auf die Arbeitsfläche häufen. In die Mitte eine Mulde eindrücken, Butter und Eier hineingeben. Alle Zutaten zu einem Knetteig verarbeiten: ein klebriger Knetteig! Die Mandeln unterkneten. Den Teig mit etwas Mehl zu einer Kugel formen und 30 Minuten kalt stellen. Den Teig in 6 Teile schneiden. Aus jedem Teil eine 25 cm lange Rolle formen. (K: Es ist erstaunlich, dass da ein Teig draus wird, wird aber! Bei mir waren die Rollen nicht alle 25 cm lang.)

Das Backblech mit Backtrennpapier auslegen. Die Rollen im Abstand von 8 cm voneinander darauflegen. (K: keine 8 cm weit auseinander)

Im vorgeheizten Backofen (200 Grad) 15 Minuten vorbacken, kalt werden lassen und dann schräg in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Plätzchen mit einer Schnittfläche auf das Backblech legen und noch einmal 10 Minuten rösten (200 Grad). Die Cantuccini müssen zum Schluss goldbraun sein.(K: Nicht auskühlen lassen, gleich geschnitten, ging wunderbar. Beim zweiten Backen Cantuccini aufrecht gebacken, ca. 10-12 Minuten).

Die Plätzchen auskühlen lassen und in einer geschlossenen Blechdose aufbewahren (sonst werden sie weich).

Kathi: Sehr aromatische, leckere, süchtig-machende "Basic- Cantuccini". Rezept lässt sich jetzt noch beliebig in alle Richtungen variieren - Zimt und Orangenschale, Anis etc. Ergab bei mir 1 Blech (bzw. zwei mal Backen beim zweiten Durchgang) - genau eine Dose voll.
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Dienstag, April 17, 2012

All time favourit: Linsencurry mit Eiern

Nicht nur hier, nein auch im Hause Kochfrosch warteten noch einige Ostereier auf ihr Ende. Das Wetter am Wochenende machte Lust auf etwas Wärmendes, also habe ich mich für einen echten Favoriten entschieden: Rotes Linsencurry mit Eiern. Es ist bei mir schwierig von Lieblingsessen zu reden, aber ja.. ich glaube das dürfte mit auf die Liste.

Schon zig mal gekocht, für Freunde zubereitet - immer hat es allen geschmeckt. Scheinbar fand das immer im Winter oder in Dunkelheit statt, auf dem Blog konnte ich es bislang nicht finden. Das soll sich ändern, gestern war glücklicherweise noch ein Rest fürs Foto übrig.

Also, tausend Dank an Barbara, von der das Rezept ursprünglich stammte - ich liebe es. Ohne großen Schnickschnack entsteht hier ein sehr würziges Gericht, und das auch noch relativ schnell. Meine Anmerkungen habe ich ins Rezept geschrieben, mengemäßig langt das Curry mit Fladenbrot für ca. 3 Portionen.
Als Fladenbrot habe ich wieder das einfache Fladenbrot aus der Pfanne gemacht, diesmal mit Vollkornanteil, da nicht mehr genügend Weizenmehl im Haus war. Wenn jetzt nicht der Aufkleber vom Behältnis abgefallen wäre, wüsste ich sogar, ob es Roggen oder Dinkel war. Hat auf alle Fälle sehr gut geschmeckt.

Linsen-Curry mit Eiern und Tomaten




==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Linsen-Curry mit Eiern und Tomaten
Kategorien: Curry, Linsen, Tomate, Indien, Vegetarisch
Menge: 3 (4) Portionen

Zutaten

3Essl.Ghee, Öl oder Butterschmalz
1groß.Zwiebel, gehackt
2Knoblauchzehen, gehackt
2 1/2cmIngwerwurzel, feingehackt
1/2Teel.Chilipaste oder Chilipulver (K: Chili Powder
-- extra hot)
1Teel.Koriander, gemahlen oder gemörsert
1Teel.Kreuzkümmel, gemahlen oder gemörsert
1Teel.Paprikapulver
90GrammRote Linsen
400-450mlGemüsebrühe (K: eher 300 ml)
250GrammTomaten, gehackt
6Eier
50mlKokosmilch (K: eher 150-200 ml)
Salz
H ZUM GARNIEREN
2Tomaten, geviertelt oder geachtelt
Korianderblätter (Cilantro)
H ALS BEILAGE
Parathas, Chapatis oder Naanbrot

Quelle

nach Indisch Kochen
Hrsg. Veronica Sperling & Christine McFadden
Bechtermünz Verlag
Erfasst *RK* 13.02.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Ein nahrhaftes Gericht, das einfach und verhältnismäßig schnell zubereitet ist. Die Curry-Linsen-Sauce schmeckt auch köstlich zu gekochtem Gemüse.
1. Ghee, Öl oder Butterschmalz in einem Topf erhitzen und die Zwiebelwürfel bei schwacher Hitze 3 Minuten dünsten. Knoblauch, Ingwer, Chilipaste und Gewürze hinzufügt und eine weitere Minute kochen, dabei häufig unterrühren. Linsen, Brühe und gehackte Tomaten dazugeben und aufkochen. Temperatur reduzieren und mit geschlossenem Deckel bei schwacher Hitze 30 Minuten (Barbaras: 15-20 Minuten reichen!) köcheln lassen, bis Linsen und Zwiebeln weich sind. Gelegentlich umrühren.
2. In der Zwischenzeit die Eier in einen Topf mit kalte Wasser legen und aufkochen. Temperatur reduziere und 10 Minuten köcheln lassen. Abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken. (Kathi: Ich koche meine Eier ganz normal hart = in heißem Wasser)
3. Kokosmilch in die Linsenmischung rühren und mit Salz abschmecken. Mischung in einem Mixer pürieren oder durch ein grobes Sieb passieren. In den Topf zurückgeben und erhitzen. (K: nicht passiert, stückig gelassen).
4. Die hartgekochten Eier pellen und längs halbieren. 3 Hälften in einem Blütenmuster auf einem Servierteller anrichten. Die heiße Linsensauce darübergeben, bis die Eier in der Sauce schwimmen. Die Zwischenräume der Eier mit Tomatenstücken und Korianderblättern garnieren. Heiß servieren und dazu Parathas, Chapatis oder Naanbrot reichen, um die Sauce aufzutunken.
Kathi: All-time favourit. Sehr aromatische Sauce, dabei schnell gemacht. Langt bei großem Hunger eher für 2-3 als für 4. Dazu Fladenbrote aus der Pfanne. Anmerkungen s. Rezept.
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Sonntag, April 15, 2012

Frühlingserwachen #2

Seit Freitag blühen die Streuobstwiesen rund um Kalchreuth. Jetzt macht mein Herz also wieder Hüpfer, jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit und zurück.

Gestern ging der Ausflug aber nicht in die ganz nahe Umgebung, sondern nach Regensburg, eine liebe Freundin besuchen. Wir hatten Glück, der angesagte Regen blieb aus und so war Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang auf die Winzerer Höhen, einem Bergzug im Norden von Regensburg. Frühling!